Mit der Entscheidung für einen Aus­bil­dungs­be­ruf in der Justiz des Landes treffen Sie die richtige Wahl. Das Angebot der Justiz ist vielseitig und bietet jungen Menschen eine interessante Perspektive: Es reicht vom Fach­hoch­schul­stu­di­um als Rechts­pfle­ger­in/Rechts­pfle­ger bis zur Ausbildung für den allgemeinen Vollzugs- und Werksdienst bei den Justiz­voll­zugs­an­stal­ten.

Informieren Sie sich über die spannenden Berufe in der Justiz!

Ausbildung beim Amtsgericht Soest

Das Amtsgericht Soest ist Ausbildungsgericht und bildet Justizfachwirt/innen aus.

Einstellungstermin ist der 1. August bzw. 1. September eines jeden Jahres.

Das Wesentliche zur Berufsausbildung in Kurzform:

Es handelt sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst. Die Ausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre und kann bei Vorliegen der Fachoberschulreife auf 2 1/2 Jahre verkürzt werden.

Das Amtsgericht Soest stellt jedoch nur Auszubildende ein, die mindestens die Fachoberschulreife erreicht haben und bildet deshalb einheitlich nur 2 1/2 Jahre aus.

Die Ausbildung erfolgt in unserem Ausbildungsraum, in den verschiedenen Serviceeinheiten des Amtsgerichts Soest sowie für sechs Wochen bei der Staatsanwaltschaft und 6 Wochen beim Amtsgericht Arnsberg.

Der theoretische Unterricht findet intern durch unsere Ausbilder und zweimal wöchentlich im Friedrich-List-Berufskolleg in Hamm statt.

Während der Berufsausbildung wird etwa in der Mitte der Ausbildung eine Zwischenprüfung zur Feststellung des Ausbildungsstandes durchgeführt.

Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt. Gegenstand der Prüfung sind die während der gesamten Ausbildungszeit nach der Ausbildungsverordnung zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse sowie der für die Berufsausbildung wesentliche Lehrstoff der Berufsschule.

Es wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt, deren Höhe nach dem jeweiligen Ausbildungsjahr gestaffelt ist.